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Die Kindheit der geliebten Mark

Drucken 21.10.2011, 00:00 Uhr, Finanzen
(djd). Als Kaiser Wilhelm I. im Jahre 1871 das Reichsmünzgesetz ausrief, herrschte in den Geldbörsen des deutschen Reiches das pure Chaos. Über 300 verschiedene Münzen waren im Umlauf, fast jeder der vielen Einzelstaaten hatte eine eigene Währung. Während man im Norden mit Talern und Groschen zahlte, gab es im Süden vielfach Gulden und Kreuzer. Doch dann kam Ende 1871 - nach der Reichsgründung - die Geburtsstunde der Mark. Es begann ein Mythos, der sie ihr Leben lang begleiten sollte. Denn sie brachte die Wirtschaft mächtig auf Trab, allein in den ersten drei Jahren gründeten sich fast 900 Firmen mit einem Kapital von über drei Milliarden Mark. Damals war jeder Geldbetrag noch durch Gold gedeckt und konnte bei einer Bank gegen das Edelmetall eingetauscht werden. Die Kindheit der Mark war also im wahrsten Sinne des Wortes glänzend.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Im 20. Jahrhundert gab es für die zunächst so strahlende Mark dann wechselvolle Zeiten. Nach der Hyperinflation zu Beginn der 20er Jahre musste sie erstmals ihren Namen ändern: Aus einer Billion Mark wurde eine Rentenmark, später dann erhielt sie den Namen Reichsmark. Im Nachkriegsdeutschland erlebte der Mythos D-Mark aber seine zweite Auflage. Die Währung ging als Synonym für das Wirtschaftswunder in die deutsche Geschichte ein. 1990 wurden das Land und das Geld wieder vereinigt. Doch danach hatten die gesamtdeutsche Mark und der gesamtdeutsche Pfennig nur noch eine Frist von zwölf Jahren. Anfang 2002 wurden sie durch den Euro abgelöst.

Original-Kleinmünzen im repräsentativen Sammelblister

Zur Erinnerung an die Geburtsstunde von Mark und Pfenning gibt es die Original-Kleinmünzen, mit denen während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs gezahlt wurde, nun in einem repräsentativen Sammelblister. Er enthält die 1-, 2-, 5- und 10-Pfennig-Münze sowie die 1/2 Mark- und 1-Mark-Silbermünze. Zu bestellen für ? 28,90 bei Emporium-Merkator unter der Telefonnummer 0180-5758575 (0,14 Euro /Minute aus dem deutschen Festnetz, mobil maximal 0,42 Euro / Minute) oder unter www.emporium-merkator.de im Internet.

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