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Sparen trotz Schuldenkrise

Drucken 09.01.2012, 00:00 Uhr, Finanzen
(djd). Die Bundesbürger sind und bleiben im internationalen Vergleich Sparfüchse. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz Deutschland unter jeweils 1.000 Personen zwischen 25 und 65 Jahren in Deutschland, Frankreich und Italien. Der Anteil der Sparer hierzulande lag 2011 bei 71 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr sogar geringfügig gestiegen. 49 Prozent der Deutschen bezeichnen sich sogar als regelmäßige Sparer. Dagegen ist der Anteil der Sparer in Italien in 2011 von 68 auf 55 Prozent und in Frankreich von 71 auf 64 Prozent gesunken.

Sparen hat unverändert hohen Stellenwert

Von der anhaltenden Schuldenkrise in der Eurozone zeigen sich die Bundesbürger unbeeindruckt, 80 Prozent von ihnen haben ihr Sparverhalten deshalb nicht verändert. Nur 13 Prozent der Deutschen sparen in der Krise weniger, im Nachbarland Frankreich (23 Prozent) und vor allem in Italien (52 Prozent) fallen diese Werte deutlich höher aus. "Das Sparen hat in Deutschland unverändert einen hohen Stellenwert, das Sparverhalten kann fast als Konstante gelten", erläutert Dr. Maximilian Zimmerer, Vorstand der Allianz Deutschland AG: "Wir führen die Studie nun zum dritten Mal in Folge durch und stets gab die Hälfte der Deutschen an, regelmäßig zu sparen." Auch von den täglichen Hiobsbotschaften von den Kapitalmärkten ließen sich die Bundesbürger nicht beeinflussen, so Zimmerer weiter.

Drei Viertel der Deutschen sparen für die Alterssicherung

Das Sparen für Notfälle ist auch 2011 das wichtigste Motiv der Bundesbürger, Geld auf die hohe Kante zu legen. Knapp 80 Prozent wollen sich auf diese Weise für den Fall der Fälle schützen. Der zweitwichtigste Grund fürs Sparen ist dann schon unverändert die Alterssicherung: Immerhin mehr als drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) legen Geld für die Altersvorsorge zurück. In der Rangfolge der Sparmotive folgen danach größere Anschaffungen oder Ausgaben (71 Prozent), die Finanzierung der eigenen Ausbildung oder der Ausbildung von Kindern oder Enkeln (47 Prozent) und der Erwerb von Wohneigentum (40 Prozent).

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